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Sieg im Flaggschiff Männer-Achter für Wiking Linz

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Ottensheim. Nur eine knappe halbe Bootlänge entschied bei den Ruderstaatsmeisterschaften in Ottensheim über den Sieg in der Königsklasse. Wiking Linz gewann den Titel im Männer-Achter, vor den favorisierten Ottensheimern. Nur Bronze für Lia Wien.

 

In diesem prestigeträchtigsten nationalen Ruderrennen war es zum erwarteten Duell WSV Ottensheim mit Schlagmann Niki Sigl und Wiking Linz mit Schlagmann Oliver Komaromy gekommen. Nach 500 Metern war Ottensheim noch hauchdünn leicht voran gelegen, "doch schob sich Wiking mit drei Zwischenspurts nach vorne. "Wir haben bei jeder Einlage gespürt, dass es heute reichen wird", freute sich hinterher Karl Sinzinger. Der frühere WM-Medaillengewinner wurde für den Wiking-Achter reaktiviert, dazu ließ Wiking aus New York  Elite-Student Clemens Auersperg einfliegen, der dem Ruderteam der New Yorker Columbia-Universität angehört.  Sechsmal nur und überhaupt nur einmal in der Originalbesatzung war der Wiking-Achter zusammen gefahren. "Darauf können wir jetzt aufbauen", freute sich Trainer Bruno Flecker, der seiner Mannschaft geraten hatte, "schnell wegzufahren". Doch im Finish machte Ottensheim mächtig Druck, allerdings einen Deut zu spät.

 

Wiking siegte in einem packenden Achterrennen mit sechs Großbooten und vor toller Kulisse in der Besetzung Oliver Komaromy,  Karl Sinzinger, Alexander Leichter, Clemens Auersperg, Paul Ruttmann, Christoph Engl, Michael Mandlbauer, Felix Höllersberger und Steuermann Johannes Hofmayr. Wie es sich für einen Achtersieg gehört, wurde Steuermann Hofmayr hinterher ins kalte Wasser geworfen.

 

Im Einer fiel eine Riesenüberraschung sprichwörtlich ins Wasser. Der Ottensheimer Hüne Camillo Franek, erst vor mehr als einem Jahr vom Kanu ins Ruderboot gewechselt, lag bei knapp 1000 Meter noch vor Österreichs momentan erfolgreichsten Ruderern Joschka Hellmeier (Pirat Wien) und Florian Berg (Klagenfurt) voran, ehe er mit seinem Skull im Wasser "krebste" und unfreiwillig in den Donau-Altarm baden ging. Sieger: Hellmeier vor seinem Zweierpartner Berg. Den Damen-Einer gewann die Kärntnerin Michaela Taupe-Traer, 3. Lisa Farthofer (Seewalchen), die mit Partnerin Agnes Sperrer den Frauen-Doppelzweier gewann. Im Männer-Doppelzweier holte sich die Ottensheimer Camillo Franek mit Niki Sigl das verdiente Gold, Gold für Ottensheim auch im Männer-Doppelvierer. Komaromy/Ruttmann siegten für Wiking noch im Zweier ohne. Wiking gewann auch den Männer Vierer ohne und holte sich damit in allen Riemenbooten der Männerklasse den Staatsmeistertitel.

 

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