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Wien Marathon 2010 mit Günther Weidlinger

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Wie er sich mit den schlimmsten Schmerzen seines Lebens ins Ziel kämpfte, warum er trotzdem nicht aufhörte zu laufen.....

Die letzten Kilometer eines Marathons können die schönsten und die schlimmsten sein. Für Sieger Henry Sugut waren sie ein wahrer Genuss. Im Sprinttempo ließ der Kenianer seine bärenstarkte Konkurrenz stehen. Mit einem Lächeln im Gesicht kam er mit der Topzeit von 2:08:46 Stunden am Heldenplatz an. Ein anderer Held kämpfte zu dieser Zeit längst mit den Tränen. Günther Weidlinger, bis zur Halbzeit noch auf Rekordkurs, musste sein ehrgeiziges Ziel (2:10) schon bei Kilometer 26 begraben: "Ich habe bereits nach 15 Kilometer gemerkt, dass mit der Wade etwas nicht stimmt. Dann aber waren die Schmerzen so groß, dass nichts mehr ging." 

"Leiden"schaft. Es spricht für Günthers Leidensfähigkeit, dass er sich trotzdem ins Ziel kämpfte: 2:14  ist eigentlich eine schlechte Zeit, aber wenn ich bedenke, wie es mir ging, ist es eine tolle Leistung, auf die ich sehr stolz bin." Es war das schwerste Rennen seines Lebens. "Ich bin noch nie mit solchen Schmerzen gelaufen. Es war höllisch!" Diesmal war es wohl ein Muskelfaserriss in der bereits im Training lädierten Wade, der Weidlinger sogar zwang, sich kurz hinzusetzen. Ob es Richtung EM in Barcelona schlau war, weiterzulaufen, wird sich zeigen. Aber aufgeben kam für ihn nicht in Frage.



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