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PRAE-Abrechnung bleibt

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Die Pauschale Reiseaufwandsentschädigung darf laut Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes weiterhin verwendet werden - und zwar nicht nur im Leistungssport, sondern auch im Breiten- und Gesundheitssport.

Vor rund drei Jahren fand eine Prüfung im Zuge des Förderungsskandals durch die Salzburger Gebietskrankenkasse statt. Die Prüfer stellten damals fest, dass die auch bei der SPORTUNION bundesweit verwendete Form der Trainer-Abrechnung (Pauschale Reisekostenabrechnung, PRAE) unzulässig sei.

Diskussion über den Einsatzbereich der PRAE

Den Prüfern der Gebietskrankenkasse nach hätte nämlich die PRAE nicht für eine Abrechnung von Projekten im Breiten- und Gesundheitssport herangezogen werden dürfen, sondern ausschließlich für den Wettkampfsport. In Folge hätte eine beträchtliche Nachversteuerung geleistet werden müssen.

Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes am Montag veröffentlicht

Seit Montag, 13. November liegt das überaus erfreuliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vor: dem Verband, der gegen die Auffassung der Prüfer in einem Verfahren vorgegangen ist, wurde nun Recht gegeben.

"...Zusammenfassend ist daher unter Berücksichtigung aller ausgeführten Aspekte nicht anzunehmen, dass der Gesetzgeber eine Einschränkung des Sportbegriffes beabsichtigt hatte. (...) Vom Sportbegriff (...) sind daher sowohl der gegenständlich betroffene Gesundheits- und Fitnesssport umfasst, als auch der Wettkampfsport im Rahmen eines Trainings, welches nicht unmittelbar der Wettkampfvorbereitung dient (Anfänger-, Schnuppertraining, ...).“

Bedeutung für die SPORTUNION

Dieses Urteil ist auch für die SPORTUNION von immenser Bedeutung, denn auch bei uns werden zahlreiche Projekte und Vereinsangebote über PRAE abgerechnet.

 


PRAE-Abrechnung bleibt

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